
Unsere Süwag-Experten beantworten Ihre Energiefragen aus der Praxis. Heute kommt die Antwort von Niklas Berger.
Als Dunkelflaute bezeichnet man eine Wetterlage mit wenig Sonne und Wind, in der also wenig Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird. Dadurch steigen die Preise im kurzfristigen Stromhandel. Schützen kann man sich davor mit langfristigen Verträgen. Doch viele Kunden sehen die Preisschwankungen auch als Chance: Wenn Wind und Sonne kräftig liefern, sind günstige und sogar negative Preise möglich. Je nach Risikobereitschaft empfehlen wir daher eine Mischung aus langfristiger Terminmarkt- und kurzfristiger Spotmarktbeschaffung.
Eine weitere Option, um die fluktuierende Erzeugung auszugleichen: ein Energiespeicher, der beispielsweise Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage puffert und in den Abendstunden wieder abgibt.
Wir beraten unsere Kunden stets über Marktsituation und Wetterlage, damit sie fundierte Entscheidungen treffen können. Dafür gibt es unseren wöchentlichen Marktbericht sowie für Kunden mit tranchierter Beschaffung ein monatliches Webinar. Auch telefonisch stehen wir Rede und Antwort. Denn mit kompetenter Beratung lässt sich auch eine Dunkelflaute gut überstehen!
Foto: privat
