Elektromobilität

Neuer Antrieb

  • 25.03.2026
  • 1 Minute
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Elektro-Lkw lohnen sich – für Business und Umwelt. Die Syna fährt mit dem ersten Stromer vorneweg.

Energiewende mit dem Diesel-Lkw? Das geht nachhaltiger, beweist die Syna. Die Süwag-Schwestergesellschaft hat einen Mercedes eActros 600 angeschafft, einen elektrischen 18-Tonner. Der bringt leise und emissionsarm Materialien für den Netzausbau in die Betriebs- und Baulager rund um den Standort Urbach.

Mit dem neuen Stromer ist die Syna Vorreiter in der Region. Noch trauen sich wenige deutsche Unternehmen an den elektrischen Schwerlastverkehr, doch die Investition lohnt sich! Der E-Lkw der Syna schafft mehr als 500 Kilometer mit einer Akkuladung und wird sicher nicht lange der einzige Schwerlaststromer in der Flotte bleiben.

Für die eigene Flotte und für Unternehmen, die umsteigen möchten, hat die Süwag Ladetechnik mit starker Leistung parat – jetzt neu sogar als Megawattcharger mit bis zu 1.000 kW. Für den Elektro-Lkw sind die nicht zwingend notwendig, weiß Süwag E-Mobility-Experte Jan Lauenstein: „Wenn die Fahrzeuge meist regional unterwegs sind und über Nacht im Depot laden, reichen häufig auch reguläre DC-Ladeleistungen von 50 bis 200 kW aus.“ Sollen die E-Lkw schneller wieder auf die Straße, dann plant er für seine Kunden Ladetechnik bis in den Megawatt-Bereich.

Sparen mit dem E-Lkw

Elektrische Lastwagen haben großes Sparpotenzial. Allein durch die Mautbefreiung sparen Logistiker rund 30.000 Euro pro Lkw im Jahr. Folgende Vorteile können Sie sich für Ihre Flotte sichern:

  • Je nachdem, wie der Ladestrom beschafft wird, spart ein Elektro-Lkw 40-70 Prozent der Antriebskosten gegenüber einem Diesel-Lkw.
  • Elektro-Lkw sind bis Mitte 2031 von der Maut befreit.
  • Die KfW fördert mit dem Investitionskredit Nachhaltige Mobilität grüne Verkehrsprojekte in Unternehmen und im öffentlichen Raum, darunter auch die Anschaffung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur.
  • Sämtliche vollelektrische Elektrofahrzeuge, darunter auch Lkw, sind bis Ende 2035 von der KFZ-Steuer befreit. Danach fallen nur 50 Prozent der KFZ-Steuer an.
  • Länderspezifische sowie regionale Förderprogramme für die Anschaffung von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur werden voraussichtlich ab dem Frühjahr neu aufgelegt.

30.000

Euro spart ein Elektro-Lkw mit 100.000 Kilometern Fahrleistung jedes Jahr an Mautgebühren ein.

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