Leistungsstarke Ladung: Per Autokran kommt der neue Batteriespeicher in Urbach an.
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Energiespeicher
Smarte Speicher
Mit Speichern bares Geld sparen – klingt verlockend! Fried Kunststofftechnik wagt das Pionierprojekt gemeinsam mit der Süwag.
Wenn bei Fried Kunststofftechnik in Urbach am Montagmorgen die Maschinen hochfahren, fließt neben flüssigem Kunststoff auch viel Energie. Das verursacht Lastspitzen – und die sind teuer. Einkaufsleiter Matthias Riegg geht das Thema gezielt an: „Peak Shaving, also das Kappen von Lastspitzen, ist für uns immens wichtig. Wir haben bereits Produktionsabläufe angepasst, um Einsparungen zu erzielen. Ein Batteriespeicher ist der nächste sinnvolle Schritt.“
Der gespeicherte Strom kann die Leistungsspitzen am Montagmorgen abpuffern. Das spart nicht nur Geld, es entlastet auch die Stromnetze. Daher ist Speichertechnik laut Energieexperten unverzichtbar für die Netzstabilität. Ein weiterer Pluspunkt des Speichers: Er reduziert die Kosten beim Stromeinkauf. Dank tranchierter Beschaffung speichert das Unternehmen flexibel dann Strom, wenn die Preise niedrig sind.
Die Süwag machte Matthias Riegg die Entscheidung leicht: „Das Contractingmodell hat genau gepasst. In Eigenregie wäre uns das Projekt zu aufwendig gewesen.“ Die Süwag-Tochter Süwag Grüne Energien und Wasser AG & Co. KG (SGEW)übernimmt die Errichtung und den Betrieb des Speichers. Beide Unternehmen bringen ihr spezifisches Know-how ein. Dem Kunden nehmen sie das Risiko einer hohen Investition ab und sorgen gleichzeitig für die optimale technische Betreuung.
Pioniere gesucht!
Noch trauen sich wenige Unternehmen an das Thema heran. Mit passgenauen Lösungen und persönlicher Beratung will die Süwag das ändern. „Fried hat sich mit uns auf ein Pilotprojekt eingelassen, das zeugt von hohem Vertrauen“, sagt Salesmanager Harald Burr. „Wir hoffen, dass künftig weitere Unternehmen die Vorteile der Speichertechnik nutzen und den Schritt aus der Komfortzone wagen.“
Ob die Konfiguration für das Unternehmen perfekt passt, testen die Süwag-Experten über die kommenden Jahre. Als Vorreiter in der Region teilt Fried seine Erfahrungen zudem im regionalen Nachhaltigkeitsnetzwerk. Nach einer Testphase im Dezember soll der Speicher beweisen, wie smart er wirklich beim Sparen hilft.
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Der Speicheraufbau als Fotoreportage


Perfekt geplant: Der Speicher wird etwas abseits der Produktionshalle aufgestellt, geschützt vor dem Stapler- und LKW-Betrieb.

Projektpartner: Einkaufsleiter Matthias Riegg (im BIld links) vertraut in Sachen Energie auf Süwag-Salesmanager Harald Burr.

Alles verkabelt: Über Leitungen soll der Batteriespeicher nach Bedarf Strom in die Produktionsanlagen einspeisen – zum Beispiel um Lastspitzen abzupuffern.

Volle Ladung: Knapp zehn Tonnen wiegt der neue Stromspeicher, der vormontiert geliefert wird.

Bestens betreut: Andreas Föll, Leiter Erzeugung Süd bei der Süwag, (im Bild links) begleitet das Projekt vor Ort.

Profis am Werk: Energiemanagementbeauftragter Dr. Ing. Andreas Tewald bespricht die weiteren Schritte mit Harald Burr von der Süwag.
Foto: Süwag/Angelika Graf
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